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		<title>10 x 10 in Wort und Bild</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 20:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jonathan Harris, erhielt 2004 Italiens angesehenes Stipendium Fabrica der Firma Benetton. Ein Jahr lang lebte der Amerikaner mit anderen Nachwuchskünstlern nahe Venedig. In dieser Zeit entstand die mittlerweile zahlreich dekorierte Website 10 x 10. Harris nutzt die RSS-Feeds von Reuters, BBC und New York Times, um mit Begriffen und Bildern Stunde für Stunde, Tag für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a id="p31" title="10 x 10" href="http://www.tenbyten.org/10x10.html" target="_blank"><img id="image31" title="10 x 10" alt="10 x 10" src="http://schanze26.de/blog26/wp-content/uploads/2006/02/TaginBildern190206.jpg" align="left" /></a>Jonathan Harris, erhielt 2004 Italiens angesehenes Stipendium <em>Fabrica</em> der Firma Benetton. Ein Jahr lang lebte der Amerikaner mit anderen Nachwuchskünstlern nahe Venedig. In dieser Zeit entstand die mittlerweile zahlreich dekorierte Website <em>10 x 10</em>. Harris nutzt die RSS-Feeds von <em>Reuters</em>, <em>BBC</em> und<em> New York Times</em>, um mit Begriffen und Bildern Stunde für Stunde, Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr die Weltgeschichte einzufangen. Mehr über die Arbeiten von Jonathan Harris auf seiner Website <a href="http://www.number27.org/index.html">Number27</a>.
</p>
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		<title>Preis! Verdächtig?</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2006 20:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Preisen ist das so eine Sache. Wer sie vergibt, möchte nicht nur einen Verdienten ehren, sondern sich selbst auch ein wenig in das Licht des Preisträgers rücken. Der zu vergebende Preis wird zum nützlichen Aufmerksamtkeitsförderer in eigener Sache. Was zu der einfachen Formel führt: je bekannter der Preisträger, desto höher die Beachtung, die auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Preisen ist das so eine Sache. Wer sie vergibt, möchte nicht nur einen Verdienten ehren, sondern sich selbst auch ein wenig in das Licht des Preisträgers rücken. Der zu vergebende Preis wird zum nützlichen Aufmerksamtkeitsförderer in eigener Sache. Was zu der einfachen Formel führt: je bekannter der Preisträger, desto höher die Beachtung, die auch dem Preis und seinem Stifter zuteil wird. Ein schönes Beispiel dafür ist der in diesem Jahr erstmals verliehene Kunstpreis der Stadt Düsseldorf. Und Düsseldorf gibt es auch noch ganz offen zu und verkündet in einer Pressemeldung: <em>Um Düsseldorf noch stärker als Stadt der Bildenden Kunst zu positionieren, stiftet die Landeshauptstadt einen neuen Kunstpreis, der ab 2006 jährlich vergeben werden soll. Der Preis ist mit <strong>55.000 Euro</strong> hoch dotiert und soll an herausragende Künstlerpersönlichkeiten verliehen werden</em></p>
<p><strong>Viel Geld, großer Künstler, kleine Wirkung?</strong><em><br />
</em>Bruce Nauman, US-amerikanischer Performancekünstler, Bildhauer und Fotograf, wird für sein komplexes Oeuvre ausgezeichnet, so heißt es in der Begründung der Jury. <em>Nauman habe auf Generationen von Künstlern seit den 70er Jahren nicht nur anregend, sondern auch herausfordernd gewirkt.</em>  Da ist jedoch die Düsseldorfer Jury nicht die erste, die dies so sieht, denn Nauman wurde bereits der Max-Beckmann-Preis (Frankfurt),  der Goldene Löwe (Venedig) und der Praemium Imperiale verliehen. Auf der documenta zählt er zu den Stammgästen. Selbst die in Düsseldorf ansäßige Rheinische Post kommentiert den Preis der Heimatstadt kritisch und bewertet die Wahl als eine wenig ruhmreiche Entscheidung. Die Ermutigung weniger bekannter Künstler wäre ein ehrenhafteres Ziel, so die RP.  Und ich möchte nur noch ergänzen, wenn bei soviel Geld und einem so großen Namen, in der Öffentlichkeitswahrnehmung nur eine kritische Randnotiz in der regionalen Tageszeitung herauskommt, dann sollte Düsseldorf doch besser weiter vom weltbekannten Ruf der Kunstakademie zehren und das Preisgeld in die Nachwuchsförderung stecken, anstatt es an einen Künstler durchzureichen, den die Zeitschrift <strong>Capital</strong> auf Platz drei der hundert <!--StartFragment -->weltweit bedeutendsten Künstler einordnet.
</p>
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		<title>Von der Sinnlichkeit des Vergänglichen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2006 10:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Künstler-Ehepaar Christo und Jeanne-Claude stellten ihr neues Projekt Over the River vor. Ihr Plan ist es, den Arkansas River in Colorado mit einer Abfolge von Stoffbahnen, die horizontal hoch über dem Wasser hängen, zu übespannen. Auf die Frage nach dem Grund für die kurze Ausstellungsdauer ihrer Kunstwerke antworteten Christo und Jeanne-Claude in einem wdr.de-Interview: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Künstler-Ehepaar Christo und Jeanne-Claude stellten ihr neues Projekt Over the River vor. Ihr Plan ist es, den Arkansas River in Colorado mit einer Abfolge von Stoffbahnen, die horizontal hoch über dem Wasser hängen, zu übespannen. Auf die Frage nach dem Grund für die kurze Ausstellungsdauer ihrer Kunstwerke antworteten Christo und Jeanne-Claude in einem wdr.de-Interview:</p>
<p>Christo: <em>Es ist sehr sinnlich, wenn man weiß, morgen ist das Projekt für immer weg</em>.</p>
<p>Jeanne-Claude: <em>Und wenn ich Ihnen jetzt sage, da ist ein Regenbogen, sagen Sie doch auch nicht: Ich gucke mir das morgen an.</em></p>
<ul>
<li>
<div class="MsoNormal">Das ganze Interview unter <a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/2/christo_arkansas_projekt/interview_christo.jhtml?rubrikenstyle=kultur">wdr.de</a></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal">Mehr über das Projekt <a href="http://www.christojeanneclaude.net/fluss.html">Over the River</a></div>
</li>
</ul>
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		<title>Vom Geben und vom Nehmen</title>
		<link>http://www.kulturparkett.de/2006/01/29/vom-geben-und-vom-nehmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2006 10:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunstklappe, eine kleine Hilfestellung für reumütige Kunsträuber, wird es bald auch in Köln geben. Die Galerie Kunstwerft betreibt in Wien schon seit längerem ein interessantes Projekt zum Thema Kunstraub. Auf der einen Seite werden in der Galerie an einer zur Straße gewandten White Cube Kunstwerke ungeschützt der Öffentlichkeit präsentiert. Ihr Diebstahl gehört dabei zum Konzept. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Kunstklappe Kunstwerft, Rechte: Galerie Kunstwerft" alt="Kunstklappe Kunstwerft, Rechte: Galerie Kunstwerft" src="http://www.werftgalerie.at/bilder/projekte_01.jpg" align="left" />Die Kunstklappe, eine kleine Hilfestellung für reumütige Kunsträuber, wird es bald auch in Köln geben. Die Galerie <a title="Die Erfinder der Kunstklappe für gestohlene Kunst" href="http://www.werftgalerie.at/text/frame.htm">Kunstwerft</a> betreibt in Wien schon seit längerem ein interessantes Projekt zum Thema Kunstraub. Auf der einen Seite werden in der Galerie an einer zur Straße gewandten <em>White Cube</em> Kunstwerke ungeschützt der Öffentlichkeit präsentiert. Ihr Diebstahl gehört dabei zum Konzept. Denn meist wird das ausgestellte Werk noch in der ersten Nacht gestohlen.  Die unbekannte Komponente des Kunsträubers wird aktiv in das Projekt eingebunden. Ein aus Marketing-Sicht sehr interessante Effekt tritt nun ein: Das ausgestellte Werk ändert im Moment seines Verschwindens seinen ideelen Wert, wird vom beschützten zum gesuchten Objekt. Alle gestohlenen Werke werden im internationalen Art Loss Register eingetragen. Ab dem Moment, an dem das Kunstwerk nicht mehr da ist, erlangt es einen zusätzlichen Wert. Direkt unter der White Cube für Kunst zum Stehlen setzen die Galerie-Betreiber später eine gelblackierte Klappe, eine dauerhafte Einrichtung zur anonymen Rückgabe gestohlener Kunstobjekte. Ein von seinem schlechten Gewissen geplagter Dieb, kann seine Tat auf diese Weise rückgängig machen. Das Kunstwerk wird dem ursprünglichen Besitzer überstellt oder als Leihgabe in die Sammlung gestohlener Kunst aufgenommen und musealisiert. Mehr über dieses geniale Kunstkonzept verrät die <a title="Die Erfinder der Kunstklappe für gestohlene Kunst" href="http://www.werftgalerie.at/text/frame.htm">Kunstwerft</a> auf ihrer Website.</p>
<p>Dem Reina Sofia in Madrid wird dieses Angebot für Kunsträuber aber auch nicht weiterhelfen in der Fahndung nach der zarten 38-Tonnen-Skulptur.
</p>
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		<title>Tonnenschwere Schlamperei</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2006 10:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da denkt man immer, dass Museen ihre Ware wie rohe Eier behandeln, stets auf die richtige Raumtemparatur achten, die Exponate von Museumspersonal umstellen, damit auch ja kein Kunstliebhaber mal seine Fingerspitzen auf eines der Werke legt und dann so etwas: Das Reina-Sofia-Museum in Madrid hat es fertiggebracht eine 38 Tonnen schwere Skulptur von Richard Serra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da denkt man immer, dass Museen ihre Ware wie rohe Eier behandeln, stets auf die richtige Raumtemparatur achten, die Exponate von Museumspersonal umstellen, damit auch ja kein Kunstliebhaber mal seine Fingerspitzen auf eines der Werke legt und dann so etwas: Das Reina-Sofia-Museum in Madrid hat es fertiggebracht eine 38 Tonnen schwere Skulptur von Richard Serra zu verschlampen. Das aus vier Eisenblöcken bestehende Werk mit dem Titel <font color="#4a599c">Equal-Parallel: Guernica-Bengasi, </font>wanderte aus dem Museum in ein Lager und dort verlor sich seine Spur. Das kolossale Werk war weg. Mit einem einfachen Manteltaschentrick wird hier vohl kaum ein Kunsträuber weitergekommen sein, eher legt sich mir die Vermutung nahe, dass sich die eingelagerten Museumsbestände mit Werkstattbeständen gemischt haben und ein eifriger Handwerker mal tabula rasa gemacht hat und die sperrigen Eisenblöcke entsorgt wurden. <em>Lo siento Senor  Serra!</em> Die Direktorin des Reina-Sofia Ana Martinez de Aguilar musste den Künstler in dieser Woche über das Verschwinden des Werkes aufklären. Einen ausführlichen Bericht über die Museums-Posse schrieb <a href="http://www.faz.net/s/RubF7538E273FAA4006925CC36BB8AFE338/Doc~EC9F5672C3B1B488687EF309C773B8D83~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ-Net</a>
</p>
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